Mittwoch, 24. April 2019

Ostern in Oberbaumgarten

Ostern ist das wichtigste Fest im Jahr für uns Christen. Wir feiern den Einzug Jesu in Jerusalem, das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern, seinen Tod und seine Auferstehung.
Auch bei uns in Oberbaumgarten wird dieses Fest ganz besonders gefeiert.

Wir bedanken uns bei allen, die uns diese Feiern ermöglicht haben und wünschen Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Christus ist von den Toten auferstanden und lebt! Halleluja!

Dienstag, 23. April 2019

Barockes Kleinod Kirche Mariabrunn

Foto: Hermine Fiedler
Unser Schwerpunkt bei der Besichtigung der Kirche Mariabrunn-Hadersdorf war das „Heilige Theater“ in der Wieskapelle.am 17. April. Herr Blamauer erklärte unserer großen Gruppe den Aufbau, die liturgische Abfolge in der Karwoche und die Pflege des gesamten Ensembles. Weiters konnten wir die Helena-Kapelle, die Stuckverzierungen und die barocke Ausstattung in der Sakristei bewundern bis es anschließend in den prunkvollen Innenraum der Kirche ging.

Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus angesichts der vielen Kunstwerke, die für diese Wallfahrtskirche angefertigt wurden.

Foto: Hermine Fiedler

Ein Beitrag von Helga Högl

Montag, 15. April 2019

Pawels Denkanstoß zum April


Allmächtiger, ewiger Gott, 
durch deinen Sohn hast du den Tod besiegt 
und uns den Zugang zum ewigen Leben erschlossen. 
Darum begehen wir in Freude 
das Fest seiner Auferstehung. 
Schaffe uns neu durch deinen Geist, 
damit auch wir auferstehen und 
im Licht des Lebens wandeln. 
                                                      (vgl. Tagesgebet am Ostersonntag) 

Ein besinnliches uns gesegnetes Osterfest 
Pfarrer Pawel Marniak

Freitag, 12. April 2019

Apostelin der Apostel

Maria Magdalena belehrt die Evangelisten (St.Albans
Psalter, England, 12. Jh.)
In der Osterzeit rückt Maria von Magdala in den Vordergrund des Geschehens, eine Frau um Jesus, die für die Kirchenväter lange Zeit als Prostituierte galt.

Begründet wurde diese negative Bezeichnung mit der Erzählung von einer namenlosen Sünderin, die das Haupt Jesu salbte und die Tränen auf seinen Füßen mit ihren Haaren trocknete. An keiner Stelle wird ein Name genannt, geschweige deren Schuld.

In der Gestalt der Maria Magdalena vereinten sich allerdings mit der Zeit einige Frauen mit Namen Maria: Maria von Magdala, Jesus hat sie von 7 Dämonen befreit, die Schwester von Lazarus und die Mutter des Jakobus. Unter dem Kreuz standen Maria, die Mutter Gottes, Maria Magdalena und Maria, die Frau des Kleopas, je nachdem welches Evangelium gelesen wird.

Viele Künstler haben sich dieser Frauengestalt angenommen und verschiedentlich interpretiert: entweder steht sie unter dem Kreuz, oder sie hält die Hand des Leichnams in Versöhnungshaltung, oder sie begegnet im Garten einer weißen Gestalt, die sie für einen Gärtner glaubt.

Auf einigen Bildern hält sie ein Salbgefäß in der Hand, ein anderes Mal kniet sie vor Jesus oder ist in der Wüste als reuige Sünderin mit roten langen Haaren und entblößtem Oberkörper zu sehen.

Seit dem Jahr 2016 und zwar am 22. Juli ist ihr ein eigenes Fest im Kirchenjahr gewidmet. Mit der Aufwertung durch dieses Fest wird die Apostelin Maria Magdalena den Aposteln liturgisch gleichgestellt.

Maria von Magdala war Erstzzeugin und Apostelin, sie erhielt den Auftrag, den Jüngern die Osterbotschaft zu bringen.


Ein Beitrag von Helga Högl

Mittwoch, 20. März 2019

Bruder Klaus

Denkmal "Bruder Klaus",
Schweiz

Passend zur Fastenzeit wählte ich sein Zitat „Ach Gott, ich muß es dir klagen, dass ich mein Kreuz nicht will tragen“.

Als Einsiedler, Mystiker und Friedensstifter ist Nikolaus von Flüe bekannt geworden.
Geboren 1417 in Flüeli-Schweiz, hatte der Bauernsohn schon früh Visionen und, wie man erzählt, wuchs seine Sehnsucht nach Einsamkeit. Mit 50 Jahren ertrug er sein bürgerliches Leben mit Familie nicht mehr und er wurde – mit Einverständnis seiner Frau – zum Einsiedler.

Beim „Bruder Klaus“ suchten viele Menschen Rat als Seelsorger und er betätigte sich als Friedensstifter in Belangen der Eidgenossenschaft. Er starb am 21. März 1487 in seiner Einsiedlerzelle.

Seine Zitate und Gedichte sind von tiefer Frömmigkeit geprägt und auch heute sehr lesenswert.


Ein Beitrag von Helga Högl