Freitag, 3. März 2017

Bogdans Wort #7

Eine Kurzfassung seiner Predigt vom 8. Sonntag im Jahreskreis (Matthäusevangelium 6,24-34):

"Schon drei Wochen lang hören wir Fragmente des Evangeliums, die für uns schwierig und - auf den ersten Augenblick - unverständlich sind. Auch heute: Jesus sagt, wir sollen uns um nichts kümmern. Wie soll unser Leben dann weitergehen, wenn wir aufhören zu arbeiten, zu planen, Geld für Essen und Kleidung zu verdienen? Eine Gesellschaft aus Bettlern?


Ich glaube, dass Christus so was nicht will. Er will uns vor den übertriebenen Sorgen schützen. Arbeiten und Planen ist gut, aber noch wichtiger ist, dass wir Gott immer und überall folgen, ihn auf den ersten Platz unseres Lebens stellen. Das schließt andere Personen und Dinge in unserem Leben nicht aus, aber es schafft die richtige Prioritätenliste.

Das meinen die Worte Jesu von der Unmöglichkeit zwei Herren zu dienen. Wir sollen nicht Sklaven vom Besitz, Hobbys, Gesundheit usw. werden, wir dürfen uns nicht in fieberhafte, panische Sorge um all das stürzen. Alles nach Maß. Christus verwendet starke, provokante Worte, damit wir stutzig werden und uns seine Aussagen merken, sie nicht überhören, was eher der Fall wäre, wenn er gemäßigter reden würde."