Samstag, 29. April 2017

Von Schwestern, Brüdern und Einzelkindern...

„Von Schwestern, Brüdern und Einzelkindern“ lautete das Thema des vergangenen ANIMA-Seminars, das von 13 Müttern (im Alter von 28-40 Jahren) mit 15 Kleinkindern besucht wurde.
Die Referentin Vera Rosenauer (www.abenteuer-erziehung.at) machte uns bewusst, dass die Geschwisterposition einen Einfluss auf unser Leben hat.


Die Erstgeborenen in der Gruppe konnten sich z.B.  damit identifizieren, dass sie leistungsorientiert sind und ein starkes Bedürfnis nach Anerkennung und Erfolg haben.
Nur eine Mutter war ein mittleres Kind: Es steht „zwischen den Fronten“.
Die Mehrheit waren Letztgeborene, für die Erfolg nicht so sehr im Vordergrund steht. Mit dem „Nesthäkchen“ konnten sie aber weniger anfangen.

Die Persönlichkeitsentwicklung beeinflussen aber noch viele andere Faktoren: Fast jedes Erstgeborene ist eine Zeit lang ein Einzelkind (außer bei Zwillingen). Wir sprachen über die Vorbereitung des ersten Kindes auf die Ankunft des zweiten Kindes, etwa durch Bilderbücher. Manche Kleinkinder reagieren mit Eifersucht und haben ihre eigenen Strategien. So ignorieren sie beispielsweise die Mutter oder das Geschwisterchen. Die kleine Prinzessin/ der kleine Prinz wird ja sozusagen entthront. Die Rivalität ist besonders groß bei geringem Altersabstand und gleichem Geschlecht.

Geschwisterstreit war auch ein Thema, soll man eingreifen, ja oder nein. Wir diskutierten die möglichen Vorteile und Nachteile.

Die Teilnehmerinnen schätzen die Weiterbildung, den Austausch und die Zeit mit den Kindern sehr. Sie treffen sich weiterhin donnerstags von 9-11 Uhr zu einer Spielgruppe. Das nächste ANIMA-Seminar beginnt am Donnerstag, 28. September 2017.