Montag, 22. Januar 2018

Auf den Spuren des hl. Josef

Unsere „Kripperlroas“ am 13. Jänner glich einer Pilgerreise quer durch die Wiener Innenstadt zu den eindrucksvollen Krippen in der Michaelerkirche,  Minoriten- und Stephanskirche, Franziskaner- und Dominikanerkirche und schließlich zur Kirche Maria am Gestade.

Hirtenfigur von der Krippe in "Maria am Gestade"

Für die wahrlich sportliche Höchstleistung meiner TeilnehmerInnen danke ich noch im nachhinein. Aber es hat sich gelohnt: Die große Verehrung für den Jesusknaben rund um die figurenreiche Krippe überträgt sich immer wieder auf die Betrachter.

Dem hl. Josef verdanken wir es, dass sich  „Weihnachten“  überhaupt in dieser Form ereignen konnte: Durch sein unbedingtes Vertrauen in die Weisung des Engels, stand er Maria bei, organisierte den Transport, Verpflegung und Unterkunft (immerhin ein Stall) . Seine Fürsorge  im Stall wird auf alten Bildern festgehalten.

Schließlich war die Flucht  nach Ägypten eine logistische Meisterleistung: die Reise zu organisieren, die Suche nach einem Zufluchtsort im fremden Land und Obsorge für die kleine Familie wird heute – meiner Meinung nach - zuwenig gewürdigt. Entbehrungsreiche Beispiele finden sich bis in unsere Zeit.
Ein Beitrag von Helga Högl