Mittwoch, 6. Juni 2018

Wegbereiter für Jesus

San Giovanni in Laterano,
Rom 
Kritiker sind unbeliebt, auch wenn sie nicht immer mit dem Tode bestraft werden, wie Johannes der Täufer, dessen Geburt am 24. Juni gefeiert wird.
Man errechnete sein öffentliches Auftreten als Täufer in der Wüste um 26./27.n.Chr. Bekannt wurde er durch sein asketisches Leben, die Taufen durch das Eintauchen in Wasser und – vorrangig- seine Taufe von Jesus.

Dieses entscheidende Ereignis wird ausführlich in den Evangelien geschildert, so wichtig ist dieser Auftakt zum Wirken von Jesus Christus. Betont wird die Stimme aus dem Himmel bezüglich Jesus “du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden“. (Lk 3,21-22.)

Die Erzählung von der Enthauptung von Johannes auf Verlangen von Salome, der Tochter Herodes, ist allgemein bekannt, doch die historischen Details können variieren.
Das Brauchtum hat sich des 24. Juni angenommen, so gibt es die Bergfeuer (Sonnenwende), viele Bezüge zu Brunnen und Wasser, Ernteregeln und Lostage. Heute dankt man dem gelbblühenden Johanneskraut für seine heilende Wirkung.

Moralische Standhaftigkeit bis zum Tod und Demut vor dem „der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren.....“ machen Johannes den Täufer zur herausragender Persönlichkeit, die sich nicht auf die Figur auf dem Taufbecken-Deckel reduzieren sollte.


Ein Beitrag von Helga Högl