Freitag, 6. Juli 2018

Gläubig oder ungläubig?


Der hl. Thomas
c) Website St. Antoniuskirche,
Bregenz
Der „ungläubige“ Apostel Thomas hat am 3. Juli seinen Gedenktag. Seine Haltung zum auferstandenen Christus wirft immer wieder Fragen auf, führt zu Diskussionen und fordert auf, den eigenen Glauben zu hinterfragen. Nicht zu vergessen: in jeder hl. Messe bekennen wir im Credo „Ich glaube ..“.

Bibelstellen wie „Selig sind die nicht sehen und doch glauben“, „..dein Glaube hat dich gerettet..“ , „Wer glaubt, braucht nicht zu fliehen“ sind Wegweiser zum bedingungslosen Vertrauen in Gott. 

Der „Thomastag“ war ursprünglich der 21. Dezember und das Brauchtum betraf die Rauhnächte in Zusammenhang mit der Wintersonnenwende und Hochzeits-Orakelspiele. 

Der Glaube steht nicht im Widerspruch zur Wissenschaft, auf die wir so viel, oft zu viel Wert legen, er geht allerdings über diese begrenzten Möglichkeiten hinaus, denn „wenn die Wissenschaft zu Ende ist, öffnet der Glaube eine neue Tür.“


Ein Beitrag von Helga Högl