Sonntag, 3. Februar 2019

Begegnung mit dem „Licht vom Licht“

Hl. Blasius in der Kirche
zu den Vierzehnheiligen, D

Der Blasiussegen, der am 2. oder 3. Februar gespendet wird, geht zurück auf den heiligen Bischof Blasius von Sebaste in Armenien. Er wurde im Jahr 316 wegen seines Glaubens hingerichtet. Vorher soll er einem Mitgefangenen, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben gerettet haben. In anderen Überlieferungen rettete er ein Kind vor demselben Leiden.

So oder so: In der Überlieferung soll der Blasius-Segen vor allen möglichen Halskrankheiten bewahren. Der Priester hält dazu zwei gekreuzte Kerzen auf Höhe des Halses und spricht die Worte: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen.“

Die Grenzen zwischen Glaube und Aberglaube mögen verschwimmen, doch: wie Kerzen Licht spenden, bringe der Segen Helligkeit in Zeiten der Trübsal, Orientierungs- und Auswegslosigkeit.

Seit dem 9. Jh. verehrt man den hl. Blasius im Abendland, seit dem Mittelalter zählt er zu den 14 Nothelfern.


Ein Beitrag von Helga Högl